Merkstein Band  3

Textauszug:

Die Geilenkirchener Straße hat ihren Namen von der Stadt Geilenkirchen. Sie ist ein uralter Verbindungsweg von Aachen über Geilenkirchen nach Roermond. Daher heißt die Straße in anderen Gemeinden auch schon einmal Roermonder- oder Aachener Straße.

Sie wurde 1783 von der Abtei Klosterrath, zu deren Einflussbereich Merkstein damals gehörte, in einer Länge von ca. 14 km von Merkstein bis Richterich angelegt. Napoleon der I. baute sie später für militärische Zwecke endgültig aus. Bis vor Jahren wiesen noch die "Kavalleriewege", die die Straße auf beiden Seiten säumten und nicht gepflastert waren, auf die ehemalige Bedeutung der Straße hin. Der noch heute auf der Geilenkirchener Straße stehende Meilenstein stammt aus der napoleonischen Zeit. Im oberen Teil des Steines ist der Kaiseradler noch zu sehen. Nach den "Heimatblättern des Kreises Aachen" 1993 (Heft 1-2) handelt es sich um einen preußischen Meilenstein. Der Adler ist der "preußische Reichsadler".                                                                             Der Sockel des Meilensteins und die beiden Bänke, die sich rechts und links an den Seiten anschlossen, fehlen, Der Stein stand bis 1990 ca. 300 Meter weiter in Richtung August-Schmidt-Platz.


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